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Vorwort
Unsere Arbeit in Halstenbek 2003 - 2008
Haushalt
Bürgerhaushalt
Strompreis- und Gaspreisanpassung
Ausbau der Kreuzung am Heideweg
Grund- und Gemeinschaftsschule
Realisierung der Gemeinschaftsschule
Kindergarten Regenbogen
Wolfgang Borchert Gymnasium
Sporthalle Feldstraße
Offene Ganztagsschule Bickbargen
Gewerbegebietserweiterung
Demographische Entwicklung
Ortskerngestaltung
Verkehrsberuhigung
zur Wahl
Unsere Kandidaten (Listenpl. 1 bis 3)
Vorwort
Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger,
am 25. Mai 2008 finden die nächsten Kommunalwahlen statt. Bei
dieser Wahl haben Sie erneut die Chance, auf die Entwicklung in der
Gemeinde Einfluss zu nehmen. Bitte denken Sie daran, dass die Gemeinde
kein Dritter ist, der uns mit Wohltaten beschenkt, sondern die Gemeinde
das sind wir in der Gesamtheit. Alles was wir von der Gemeinde erwarten,
muss auch bezahlt werden. Vielen gewählten Vertretern fehlt der
Mut dieses auszusprechen. Die Folge sind Schulden, hohe Steuern und
Verkäufe vom "Tafelsilber". Auch dürfen wir nicht
vergessen, dass jeder Euro Schulden und jeder Verkauf im Grunde eine
Schwächung der Zukunft ist. Die heute vorhandene Situation in
allen Haushaltsebenen des Staates sollte Mahnung genug sein, so nicht
zu handeln. Denn wir können uns bei den wichtigen Aufgaben der
Bildungspolitik, bzw. bei der Betreuung von Kindern in den Kindergärten
usw. keine Schwächung leisten.
Um diesen Konflikt dauerhaft zu lösen, muss die jahrelange Vernachlässigung
der Gewerbegebietsausweisung aufhören. Dieses nicht nur wegen
der Verbesserung der Haushaltsergebnisse (Rellingen hat ca. 8 Mio
Euro Gewerbesteuereinnahme, Halstenbek dagegen nur ca. 3,2 Mio Euro),
sondern auch zur Schaffung ortsnaher Arbeitsplätze (kurze Arbeitswege
= mehr Zeit für die Familie), verbunden mit Umweltschonung und
Ausbildungsplätzen für die Jugend.
Für diese Schwerpunkte trat die FDP bisher ein und wird es auch
in Zukunft tun. Eine breite Basis in der Gemeindevertretung und in
den Ausschüssen bietet hierzu eine gute Chance. Wenn dieses auch
Ihre Meinung ist, dann bitten wir um Ihre Stimme am 25.Mai.
Ingrid Vater - Ortsvorsitzende
Herwart Straub - Fraktionsvorsitzender
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Unsere Arbeit in Halstenbek
2003-2008
Die Kommunalwahl 2003 hatte zum Ergebnis, dass die
FDP mit fast 10% der Stimmen erneut einen eigenen Fraktionsstatus
mit zwei gewählten Vertretern erhielt.Das dritte Mandat verpasste
die FDP knapp. Da die CDU alle Wahlkreise direkt gewann ohne die absolute
Mehrheit erhalten zu haben, erhielten die SPD und GRÜNE eine
entsprechende Anzahl von Ausgleichmandaten. Die CDU stellte nun 15
Gemeindevertreter, die SPD 7, die GRÜNEN 6 und wir 2.Durch das
Wahlergebnis erhielt die Gemeinde eine Gemeindevertretung mit 30 statt
27 Gemeindevertretern. Im Ergebnis konnte diese Sitzverteilung zwischen
CDU und den anderen vertretenen Parteien zur Pattsituation führen.
Da in Wirtschaftsfragen für uns immer eine enge Zusammenarbeit
mit der CDU bestand, trat die CDU zunächst in 3 Ausschüssen
einen Sitz an die FDP ab. Dieses war ein Sitz im Bauausschuss, ein
Sitz im Schulausschuss und ein Sitz im Sozialausschuss. Mit den Aufgaben
des Bauausschusses haben wir Herrn Dr. Lorenzen betraut. Der Schulausschuss
wurde von Frau Vater wahrgenommen und der Sozialausschuss von Frau
Dr. Fehling. Alles erfahrene Kommunalpolitiker. nach
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Haushalt
Der Haushalt der Kommune war in allen Jahren knapp ausgeglichen. Um
den Ausgleich herbeizuführen wurden auch einige schmerzliche
Beschlüsse wie z.B. die Reduzierung des Personalschlüssels
auf 1,5 Personen pro Kindergartengruppe, Einführung einer Gebühr
in der Bücherei usw. gefaßt. Auch hatte die Gemeinde teilweise
sehr viel Glück. So stieg die Gewerbesteuer im Jahr 2006 um 1
Million auf über 3,7 Millionen Euro, da durch die vorgesehene
Mehrwertsteuererhöhung zum 1.1.2007 viele Vorhaben vorgezogen
wurden.
Zwar hat sich auch der Ansatz der Einkommensteuer
erhöht, aber auch der Haushaltsentwurf für 2008 ergab nur
einen geringen Überschuss. Die Rücklage über die die
Gemeinde zur Zeit verfügt (ca 4,5 Millionen Euro) resultiert
alleine aus den Scha-densersatzzahlungen für das inzwischen abgerissene
"Knick-Ei". Auch wurde die jetzige Halle über ÖPP
errichtet und wird den Haushalt der Gemeinde in den nächsten
20 Jahren belasten. nach oben
Bürgerhaushalt
In der Gemeinde sind die Wünsche nach neuen Projekten ungebrochen.
Wir befürchten, dass der Sinn für die Realität verloren
geht und möchten, dass der Bürger stärker in die Haushaltsplanung
einbezogen wird. Alle Macht geht vom Volke aus. Das ist der Grundsatz
einer jeden Demokratie. Dieses gilt aus unserer Sicht auch für
die Haushaltsplanung der Gemeinde. Der Bürger muss eine Möglichkeit
bekommen, sich in den Haushaltsplänen der Gemeinde zu artikulieren.
Viele Gemeinden gehen den Weg die Bürger über Internetforen
oder in Bürgerversammlungen zu befragen welche Projekte sie für
wichtig halten und welche nicht. Auch kann der Bürger Finanzierungsvorschläge
in diesen Foren abgeben.
Dieses bedeutet, dass Eckdaten des Haushaltes frühzeitig in die
Öffentlichkeit getragen werden, ohne dass entsprechende Beschlüsse
bereits gefaßt sind. Der Bürger kann in den Internetforen
sich zu den Eckdaten äußern und Finanzierungsvorschläge
zu den Vorhaben einbringen. Die Gemeinde befaßt sich zur Zeit
mit vielen kostenträchtigen Vorhaben wie z.B. Bau einer Grund-
und Gemeinschaftsschule, Ersatzbau Kindergarten Regenbogen, Schaffung
von Krippenplätzen um nur einige zu nennen. Um den Bürger
auch bei der Finanzierung dieser Vorhaben einzubinden, hat die FDP
in der Gemeindevertretung den Antrag zur Einrichtung eines Bürgerhaushaltes
gestellt. Dieser Antrag wurde zunächst in den Finanzausschuss
überwiesen. Er fand dort eine Mehrheit und wurde unter anderem
auch von der Verwaltung unterstützt. nach
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Strompreis- und Gaspreisanpassung
Die FDP hat in den vergangenen 5 Jahren sich den Energiepreisanpassungen
heftig widersetzt. Die Gemeindewerke argumentieren immer damit, dass
lediglich Preiserhöhungen der Vorlieferanten weitergegeben werden.
Dann dürfte sich jedoch die gesamte Gewinnsituation der Werke
nicht verbessern. So haben die Werke vor der Euroumstellung einen
Gewinn im Energiesektor von 500.000,- Euro jährlich erwirtschaftet.
Nach der Umstellung stieg dieser Gewinn auf ca. 1.000.000,- Euro.
Preissenkungen, die im Zuge der Liberalisierung von den Vorlieferanten
erfolgten wurden nicht vollständig weitergegeben. Aber umgekehrt
schon. So wurde bei der letzten Preiserhöhung eine Erhöhung
von 0,5 ct pro kWh des Vorlieferanten ausgewiesen, die mit 0,6 ct
pro kWh weitergegeben wurde mit dem Argument, dass die Erhöhung
erst verzögert zum 1. April wirksam wird. Das mag für das
Jahr 2008 zutreffen. Es bleibt die Frage ob die kWh in der Differenz
von 0,1 ct am 1.1.2009 unaufgefordert gesenkt wird. Geldmangel darf
nicht zu unfairen Methoden führen. Es mag sein, dass die Gemeindewerke
insgesamt eine niedrige Eigenkapitalrendite haben, worauf der Werksausschussvorsitzende
Herr Ahrens immer wieder verweist. Aber wie will man mit einem Regenrückhaltebecken,
das mehrere Millionen Euro kostet eine hohe Eigenkapitalrendite erzielen.
Für den Abwasser- und Regenwasserbereich werden Gebühren
erhoben, die nach dem KAG lediglich die Kosten decken. Wir halten
eine Bruttoumsatzrendite von etwa 15% im Energiesektor für mehr
als auskömmlich. Es ist schon traurig, dass es eine Regulierungsbehörde
geben muss, um den Bürger vor überhöhten Energiepreisen
zu schützen. nach oben
Ausbau der Kreuzung am Heideweg
Der Umbau der Kreuzung am Heideweg ist inzwischen abgeschlossen. Nach
dem Verkehrsgutachten aus dem Jahre 1988 war dieser erforderlich.
Ziel des Gutachtens war es den Verkehr auf die anbaufreie Bickbargentrasse
zu lenken. Im weiteren Umsetzungsprozess sollte der Weg zur Dockenhudener
Chaussee herabgestuft werden, um z.B. auch den Ortskern mit Durchgangsverkehr
zu entlasten.
20
Jahre Planung:
Jetzt endlich fertiggestellt
Umbau Heidewegkreuzung
Verkehrslärm macht anerkanntermaßen krank.
Hier sind viele Feldversuche in den letzten 20 Jahren durchgeführt
worden. Inzwischen gibt es von der EU eine Vorgabe nach der alle Kommunen
für zu stark belastete Straßen Lärmaktionspläne
erstellen müssen. Die Kommunen hatten die Aufgabe bis zum 18.Juli
2007 Lärmkataster zu erstellen. Für Kommunen bis zu 20.000
Einwohner hat das Land die Kosten übernommen. Als Ergebnis des
Lärmkatasters für Halstenbek wurde zunächst der Luruper
Weg ausgewählt, um hier Lärmminderungsmöglichkeiten
zu prüfen. Ein entsprechender Auftrag wurde auch bereits erteilt.
Für die FDP ist gesundes wohnen ein wichtiges Argument um Lärmminderungen
überall uneingeschränkt zu unterstützen. nach
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Grund- und Gemeinschaftsschule
In der Gemeinde wird seit vielen Jahren die Schulentwicklung diskutiert.
Auslöser war die unzureichende bauliche Situation der Schüle
Süd. Die Schule Süd wurde in den 50-er und 60-er Jahren
auf Moorboden errichtet, ohne die beim Bau erforderlichen Gründungsmaßnahmen
vorzunehmen. Es zeigten sich bei Grundwasserabsenkungen plötzlich
Risse am Gebäude, die Besorgnis über die Stabilität
auslösten.
In zwei Zukunftswerkstätten wurde die Situation zunächst
diskutiert. Dann wurde in der letzten Wahlperiode eine aus allen vier
Fraktionen bestehende Arbeitsgruppe eingerichtet, die einen Konsens
zur Schulentwicklung herbeiführen sollte. Diese Arbeitsgruppe
hat sich nur als politisches Gremium verstanden und berief eine pädagogische
Arbeitsgruppe bestehend aus Pädagogen aus allen Halstenbeker
Schulen, den Jugendzentrum und Elternvertretern. Diese pädagogische
Arbeitsgruppe entwarf dann das Konzept für die in der Gemeinde
zu entwickelnde Schule. Gewünscht war eine enge Verzahnung der
beteiligten Gruppen. So sollte bereits eine Abstimmung vom Grundschulbereich
zum Sekundarbereich geschaffen werden. Auch war eine Abstimmung und
Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Teil des Konzeptes, um Schülern
nach der 10. Klasse den Übergang zum Gymnasium zu erleichtern
und diese dort zum Abitur zu führen.
Es war Ziel des pädagogischen Konzeptes erst nach einer gemeinsamen
zweijährigen Orienttierungsstufe am Ende der 6. Klasse über
eine weitere Schulausbildung zu entscheiden. Dieses soll die doch
schwierige Beurteilung bereits am Ende der 4. Klasse auf sichere Entscheidungsgrundlagen
stellen.
Das pädagogische Konzept sieht eine Ausgestaltung als offene
Ganztagsschule vor. So können die Schüler nachmittags zusätzlich
an freiwilligen Kursen teilnehmen an denen sie ein besonderes Interesse
haben. Auch wird zur Unterstützung der Schüler eine Hausaufgabenhilfe
angeboten.
Um den Schülern ein Ganztagsangebot zu ermöglichen wird
in dieser Schule ein Mittagstisch angeboten. Inzwischen ist das pädagogische
Konzept mit einigen Änderungen in Kiel genehmigt worden und die
Schule hat im Schuljahr 07/08 den Betrieb aufgenommen. Ohne die Hauptschule
würde die Grundschule Süd in der Stundenzuweisung von Lehrern
Schwierigkeiten haben, da diese sich nach der Schülerzahl bemisst.
Die Schule Süd möchte deshalb sich dieser Grund- und Gemeinschaftsschule
anschließen. nach oben
Realisierung der Gemeinschaftsschule
Inzwischen wurde in Zusammenarbeit mit der pädagogischen Arbeitsgruppe
ein Raumprogramm entwickelt, dass für die Grund- und Gemeinschaftsschule
einen Raumbedarf von 6000 qm Neubaufläche erfordert. Die Verwaltung
schätzt den qm Preis mit 3.500 Euro. Dieses wären dann 21
Millionen Euro. Diese Summe muss alleine von der Gemeinde getragen
werden, da es keine Zuschüsse geben wird. Natürlich muss
der Raumsituation der Schule Rechnung getragen werden. Die Container
sind keine Dauerlösung. Aber es muss jedem Bürger klar sein,
dass Investitionen in dieser Höhe von der Gemeinde nicht finanzierbar
sind. Auch nicht über ÖPP (Öffentliche-Private-Partnerschaft).
Auch dieses sind Gelder, die an einen privaten Partner über 20
Jahre zurückgezahlt werden müssen und im Grunde nichts anderes
als Schulden sind. Wir treten zwar für eine Gesamtplanung ein,
vermuten jedoch im ersten Schritt nur den Ganztagsbereich und den
Bereich der Sekundarschule realisieren zu können. Vorschläge
von Bürgermeisterin Frau Hoss-Rickmann und auch von den GRÜNEN
dieses über eine Grundsteuererhöhung zu finanzieren ist
Illusion. Um jährlich ein Finanzvolumen von 1.000.000,- Euro
zu finanzieren ist mindestens eine 50% Erhöhung der Grundsteuer
erforderlich. Eine Summe, die nicht jeder Bürger tragen kann.
Auch den Vorschlag das jetzige Gelände der Schule Süd als
Bauland zu verkaufen halten wir nicht für realisierbar. Wir können
nicht Bürgern die Nutzung von Flächen als Bauland mit dem
Argument, dass sich diese außerhalb des 750 m Radius um die
Bahnhöfe befinden, verwehren und eigene Flächen anders behandeln.
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Kindergarten Regenbogen
Der Kindergarten Regenbogen ist in der Schule Süd untergebracht.
Auf Grund der baulichen Situation in der Schule Süd ist seit
längerem ein Ersatzbedarf erforderlich. Da dieser Kindergarten
im engen Zusammenhang mit den Planungen der Grund- und Gemeinschaftsschule
stand, konnte bisher noch keine Entscheidung getroffen werden. Doch
jetzt ist die auch von der FDP unterstützte Entscheidung zum
Neubau gefallen.
Kindergarten
Regenbogen in der Schule Süd
Ein Neubau ist erforderlich
Da die gesellschaftlichen Veränderungen immer
mehr zur Berufs tätigkeit beider Elternteile führen, ist
der Bedarf nach Krippenplätzen in den letzten Jahren erheblich
gestiegen. Bis zum Jahre 2013 sollen die Kommunen für 30% der
Kinder zwischen ein und drei Jahren Krippenplätze zur Verfügung
stellen. Da es hierzu Investitionshilfen vom Bund und vom Land gibt,
soll der Regenbogen über den reinen Ersatzbedarf (3 Gruppen)
hinaus mit zwei zusätzlichen Gruppen für Krippenplätze
gebaut werden (eventuell in 2 Bauabschnitten).
Die Gemeinde ist dankbar dafür, dass der private Trägerverein
des Kindergartens bereit ist, die Mehrarbeit zu übernehmen. nach
oben
Wolfgang Borchert Gymnasium
Nach dem kürzlich in Kraft getretenen Schulgesetz wird das bisher
dem Kreis zugeordnete Wolfgang Borchert Gymnasium am 1.8.2009 in die
Verantwortung der Gemeinde Halstenbek übergehen. Die Kosten für
den laufenden Betrieb sind durch die Umlagen, die die benachbarten
Gemeinden für jeden ihrer Schüler zahlen, gedeckt. Jedoch
decken diese Beträge nur den Betrieb und nicht die Gebaüdeunterhaltung.
Hinzu kommt ein hoher Investitionsrückstand. Genaue Kostenanalysen
werden zur Zeit noch erarbeitet. Jedoch gehen erste Schätzungen
von einem Bedarf von ca. 6 Millionen Euro aus. Ein Betrag, der im
Zusammenhang mit den anderen in der Gemeinde geplanten Maßnahmen
schwerlich zur Verfügung stehen wird.
Um eine objektive Verhandlungsbasis mit dem Kreis zur Übernahme
zu erhalten, wird ein gemeinsam von Kreis und Gemeinde in Auftrag
gegebenes Gutachten zum Gebäudezustand erstellt. nach
oben
Sporthalle Feldstraße
Der Bau der Sporthalle an der Feldstraße hat in der Gemeinde
zu großen Gräben zwischen vielen Bürgern geführt.
Ein zweiter Bürgerentscheid, der auch von der FDP unterstützt
wurde, sollte einen Lösungsweg aufzeigen. Im Dezember 2005 fand
dieser Bürgerentscheid statt. Abhängig vom Ergebnis des
Bürgerentscheides wäre die Halle entweder von einem Generalunternehmer
mit einer veränderten Dachform für 2,2 Millionen Euro fertiggestellt
worden, oder eine konventionelle Halle gebaut worden. Der Bürger
hat sich mit überwältigender Mehrheit für den Bau einer
konventionellen Halle entschieden. Diese Halle hat einen Investitionswert
von 4 Millionen Euro und wird über ÖPP errichtet. Die Rückzahlung
an den Investor erfolgt in zwanzig Jahresraten.
Durch
Verträge ist sichergestellt, dass bei Übernahme der Halle
durch die Gemeinde, die Halle sich in einem einwandfreien baulichen
Zustand befindet.
Die Arbeiten verlaufen termintreu. Am 11.April war das Richtfest.
Die Einweihung soll im August sein, so dass der Schulsport im neuen
Schuljahr aufgenommen werden kann.
Von der Bauwesenversicherung und von dem Statikbüro ist insgesamt
von einer Zahlung von ca 4,5 Millionen als Schadensausgleich für
das Knick-Ei auszugehen. nach oben
Offene Ganztagsschule Bickbargen
In der letzten Wahlperiode wurde die Grundschule Bickbargen zu einer
offenen Ganztagsschule ausgebaut. Die FDP sieht in den Ganztagsschulen
eine optimale Möglichkeit zur Förderung der Schüler.
Deshalb hat die FDP auch die Erweiterung der Grundschule Bickbargen
zur Offenen Ganztagsschule unterstützt. Um die Schule als Offene
Ganztagsschule führen zu können war neben den räumlichen
Erweiterungen als wesentliche Investition ein Mittagstisch erforderlich.
Die gesamten Umbaukosten sollten zunächst 800.000,- Euro kosten.
Von diesen Kosten wurden aus Mitteln eines Bundesprogrammes 90% übernommen.
Da die Gemeinde unbedingt von diesen Mitteln profitieren wollte, war
die Planung zunächst noch sehr grob. Obwohl die Gemeinde mit
einem erfahrenen Architekten gearbeitet hat, stiegen die Kosten am
Ende auf 1,1 Millionen Euro. Die Kommune hat auf die Mehrkosten natürlich
keine Zuschüsse erhalten, sondern musste diese selber tragen.
Aber inzwischen sind die Erweiterungen abgeschlossen und die Schule
ist wegen ihres Konzeptes bereits mehrfach geehrt worden. nach
oben
Gewerbegebietserweiterung
Der Vergleich der Gewerbesteuereinnahmen mit Rellingen zeigt dass
Halstenbek hier einen Nachholbedarf hat. Wir werden uns daher auch
weiterhin für eine zügige Umsetzung der Gewerbegebietserweiterung
einsetzen.
Inzwischen ist das Zielabweichungsverfahren mit dem Land abgeschlossen.
Damit steht das maximal dort umsetzbare Volumen fest. Die Parteien
und auch die FDP hat auf die Wichtigkeit eines Verkehrsgutachtens
bei dieser Gewerbegebietserweiterung hingewiesen. So ein Gutachten
wurde inzwischen in Auftrag gegeben und wir hoffen, dass bald Ergebnisse
vorliegen.
geplantes
Gewerbegebiet in Halstenbek;
Erweiterung ist für die Gemeinde extrem notwendig
Neben den hinreichend bekannten Plänen zur Schaffung
von verkaufendem Gewerbe, sind für uns die Pläne zur Schaffung
von Büros im Gewerbegebiet von großer Bedeutung. Gerade
durch diese Büros werden eine Anzahl von Arbeitsplätzen
und Ausbildungsplätzen in der Gemeinde entstehen. Arbeitsplätze
die auch für Bürger der Region zur Verfügung stehen.
Standortnahe Arbeitsplätze erhöhen die Bindungen des Bürgers
an seinen Wohnort. Auch sind Standortnahe Arbeitsplätze umwelt-
und familienfreundlicher, da sie bei kürzeren Fahrwegen die Umwelt
weniger belasten und hierdurch mehr Zeit für die Familien verbleibt.
nach oben
Demographische Entwicklung
Auf Grund der Demographischen Entwicklung wird das Bevölkerungswachstum
in den nächsten Jahren viel geringer ausfallen als bisher. Wir
sehen es bereits, wenn wir einmal die Bevölkerungsentwicklung
zwischen 1967 und 1978 anschauen. In diesem Zeitraum erhöhte
die Gemeinde ihre Einwohnerzahl von 7000 auf 15000 . Seit 1978 ist
sie lediglich auf 16200 gestiegen.
Wir sind der Auffassung, dass dieses bei der Ausweisung von Bauland
Berücksichtigung finden muss. Wir werden deshalb zur Stärkung
des Ortskern Baulandausweisungen nördlich der Bahn (Halstenbek
Ort) unterstützen. Abgelehnt haben wir den Versuch die Fläche
an der Lübzer Straße neben dem Wolfgang Borchert-Gymnasium
in Bauland umzuwandeln. Diese Fläche ist als Gemeindebedarfsfläche
ausgewiesen. Für die Errichtung von öffentlichen Gebäuden
in Krupunder haben wir dort nur noch wenige Flächen und sollten
daher diese nicht leichtfertig umwandeln.
Die CDU hatte vorgeschlagen im Bereich der Bartelstraße ein
Gebiet von 20 ha in Bauland umzuwandeln. Zur Ableitung des Verkehrs
sollte eine eigene Straße gebaut und auf den Eiel-kampsweg hingeführt
werden. Auch diese Bebauuung südlich vom Haltepunkt haben wir
abgelehnt. Die CDU hat dann wegen fehlerhaften Abstimmungsverhalten
die abgetretenen Ausschusssitze wieder zurückgefordert.(Die CDU
hatte uns einen Sitz im Bau-, Schul- und Sozialausschuss abgetreten.)
Da uns ein Ausschusssitz nichts nützt, wenn uns das Abstimmungsverhalten
vorgegeben wird, haben wir dieses akzeptiert. Allerdings wurde zeitgleich
das Kommunalgesetz geändert. Nach diesem geänderten Kommunalgesetz
durften in den Ausschüssen keine anderen
Mehrheiten als in der Gemeindevertretung herrschen. Deshalb wurden
nun die Ausschüsse ebenfalls mit Ausgleichsmandaten aufgefüllt.
Hier erhielt die FDP im Schulausschuss (Frau Vater) und im Finanzausschuss
(Herr Straub) ein eigenständiges Mandat. In den anderen Ausschüssen
war die FDP mit einem beratenden Mandat vertreten. nach
oben
Ortskerngestaltung
Durch die Ansiedlung des ALDI-Marktes und die Vergrößerung
des EDEKA-Marktes wurde der Ortskern schon belebter. Die FDP unterstützt
die weiteren Bemühungen zur Belebung des Ortskerns. Mit privaten
Investoren wird angestrebt Nutzungsmöglichkeiten des gemeindeeigenen
Geländes gegenüber dem Rathaus zu schaffen. Neben Geschäften
sollten hier Ruhezonen für den Bürger möglich sein.
Ferner wurde der Gedanke der Umgestaltung der Hauptstraße und
der Gustavstraße in einen Verkehrsberuhigten Bereich wieder
aufgegriffen.
Verkehrsberuhigung
In den vergangenen Wahlperioden wurde teilweise sehr verbittert über
Verkehrsberuhigungsmassnahmen diskutiert. Erreicht wurde nichts. Wir
wollen diese Thematik in der nächsten Wahlperiode noch einmal
aufgreifen. Die FDP unterstützt in Wohngebieten Tempo 30 Zonen.
Lediglich in anbaufreien Bereichen sehen wir hierdurch keine Erhöhung
der Verkehrssicherheit. Wenn wir zu Ergebnissen kommen wollen, reicht
es jedoch nicht, seine Auffassung als Mass aller Dinge anzusehen,
sondern man wird sich mit den Randbedingungen, wie z.B. Gesetzen auseinandersetzen
müssen.
Eng verbunden mit der Thematik der Verkehrsberuhigung ist ein leistungsfähiges
Radwegenetz. Nur wenn geeignetet Radwege zur Verfügung stehen,
wird die Bereitschaft der Bürger steigen, das Fahrrad zu nutzen.
nach oben
zur Wahl
Es werden 27 Gemeindevertreter nach einem Ein-Stimmenwahlrecht gewählt.
Die 15 Kandidaten die in Ihrem Wahlkreis die Mehrheit haben, werden
als direkt gewählte Mitglieder der Gemeindevertretung angehören.
Entsprechend ihrem prozentualen Stimmenanteil wird den Parteien eine
Gesamtzahl an Gemeindevertretern zugesprochen. Haben sie weniger Direktmandate
in der Gemeindevertretung, können die Parteien entsprechend der
Reihenfolge ihrer Liste Gemeindevertreter entsenden.
-Bürger, die den Direktkandidaten der FDP in ihrem Wahlkreis
unterstützen, unterstützen auf diese Weise die Listenkandidaten
der FDP. So konnte die FDP bei der letzten Wahl zunächst zwei
Vertreter (Herrn Straub und Frau Vater) in die Gemeindevertretung
entsenden. nach oben
Listenplatz
1 - Wahlkreis 15
Herwart Straub
Luruper Weg 11
25469 Halstenbek
Tel.: 4 84 10
Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger,
ich möchte mich Ihnen als Ihr FDP-Kandidat vorstellen. Ich heiße
Herwart Straub und wurde 1944 in Halstenbek geboren. 1965 legte ich
das Abitur am Johannes-Brahms-Gymnasium in Pinneberg ab. 1972 schloss
ich ein Studium der Elektrotechnik an der Technischen Universität
in Braunschweig als Diplomingenieur ab. Bis 2003 war ich in einem
großen Elektrokonzern in Hamburg tätig. Seit 1991 bin ich
in einer Nebentätigkeit Lehrbeauftragter an der HAW-Hamburg am
Institut für Fahrzeugtechnik. Seit 2003 bin ich freiberuflich
in der Techniker- und Ingenieurausbildung tätig.
Ich bin verheiratet und habe eine erwachsene Tochter.
Wirtschafts- und Sozialpolitik sind für mich keine Gegensätze.
Nur eine starke Wirtschaft kann die notwendigen Mittel für eine
vorsorgende Politik in Bildung, Sozialwesen und Umwelt erwirtschaften.
Im Zuge knapper werdender Haushaltsmittel sehe ich die unbedingte
Notwendigkeit gerade in Verwaltungshandeln wirtschaftlicher zu werden.
Allerdings sind hier die geringsten Fortschritte zu beobachten.
In meiner Freizeit habe ich an der Fernuniversität Kommunalpolitik
und Investitionstheorie studiert.
Seit 1986 bin ich in der Kommunalpolitik tätig. Zunächst
als Mitglied im Ausschuss für Bau, Wirtschaft und Verkehr. Seit
1990 bin ich für die FDP in der Gemeindevertretung.
Als Vertreter der FDP ist es mein Ziel eine an den Bedürfnissen
der Bürger orientierte Politik zu betreiben und bitte dafür
um Ihre Stimme. nach oben
Listenplatz
2 - Wahlkreis 2
Ingrid Vater
Bahnhofstraße 9g
25469 Halstenbek
Tel.: 4 85 02
Liebe Wählerinnen und liebe Wähler,
Seit 1998 bin ich Mitglied in der Gemeindevertretung. Allerdings bin
ich schon seit 1987 Mitglied im Ausschuss für Schule, Kultur
und Sport. Wie 1998 kandidiere ich für die FDP im Wahlkreis 2
und in der Liste an der Nr. 2.
Seit 1976 bin ich Mitglied in der FDP.
1986 zog ich mit meiner Familie nach Halstenbek in die Bahnhofstraße.
Als Mutter von drei Kindern sind mir die Themen Kindergarten, Schule
und Jugend sehr vertraut. Diese Themen sind aber nicht die einzigen,
die mir am Herzen liegen. Ich setze mich auch für die Senioren
ein.
Um helfen zu können brauche ich Ihre Hinweise und Anregungen.
Geben Sie mir und damit der FDP-Halstenbek eine Chance. nach
oben
Listenplatz
3 - Wahlkreis 8
Volker Dannhauer
Rotdornstieg 32
25469 Halstenbek
Tel.: 4 41 59
Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger,
ich stelle mich Ihnen als Ihr FDP-Kandidat vor.
Ich bin 1943 in Schreiberhau/Riesengebirge geboren. 1946 ist meine
Familie in den Westen gekommen und seit 1977 lebe ich in Halstenbek.
Seit 2007 bin ich verwitwet.
Vor einer Wahl ist es ganz einfach zu sagen: Wir fordern für
die nächste Wahlperiode mehr Ausgaben für ...
In meinem beruflichen Werdegang als Controller - zuletzt in einem
namhaften EDV-Unternehmen - war es immer anerkannte Praxis, dass Ein
und Ausgaben im Einklang miteinander gehalten werden müssen.
Übertragen auf die Gemeinde bedeutet dieses: Einnahmeverbesserung
durch Erweiterung von Gewerbeflächen. Zusätzliche Einnahmen
(grundsätzlich keine Erhöhung der Gewerbe- oder Grundsteuer)
benötigt die Gemeinde um Zukunftsinvesti-tionen tätigen
zu können. Ein gewünschter Schulneubau von 21 Millionen
Euro muss unter dem Aspekt von finanzieller Machbarkeit gesehen werden.Die
Gemeinde Halstenbek muss handlungsfähig bleiben, um auch in Zukunft
Jugendarbeit und Bildung im erforderlichen Umfang durchführen
zu können. Notwendige Infrastrukturmaßnahmen müssen
auch in den folgenden Jahren möglich sein.
Ich werde mich dafür einsetzen, dass ein ausgeglichener Haushalt
heute und in Zukunft Grundlage für unsere Gemeinde ist. Ich bitte
Sie, mein Engagement für die Gemeinde Halstenbek und die FDP
mit Ihrer Stimme zu unterstützen. nach oben

Unsere Wahlkreiskandidaten
Wahlkreis Name Listenplatz Telefon
1 Hr. Robert Rindorff 10 778627
2 Fr. Ingrid Vater 2 48502
3 Hr. Rainer Urban 4 403091
4 Fr. Hilde Pauli 15 402731
5 Hr. Arnd Lippmann 6 403485
6 Fr. Ebba Wegner-Hesse 14 43551
7 Hr. Gerd Friedrich 13 41955
8 Hr. Volker Dannhauer 3 44159
9 Hr. Hans Iversen 11 46410
10 Hr. Christian Hamann 5 830705
11 Hr. Rolf Köster 9 41699
12 Hr. Harald Meyer-Nixdorf 12 42696
13 Hr. Michael Schreck 8 409214
14 Hr. Walter Kaiser 7 42478
15 Hr. Herwart Straub 1 48410

Grundschule Nord:
eine enge pädagogische Zusammenarbeit
mit der Gemeinschaftsschule wurde vereinbart

Offene Ganztagsschule Bickbargen
als Vorbild für Schulausbildung und Jugendförderung
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